Norwegens schönes Binnenland


Leider mit etwas größerer Unterbrechung folgt nun endlich der letzte Beitrag über die Herbstreise nach Norwegen im vergangenen Jahr 2016.

Nach der Abfahrt in Ålesund ging es über die bekannte Atlantikstraße, welche auch beim zweiten Mal ein eindrucksvolles Bauwerk darstellt, weiter in Richtung Norden mit dem Zwischenziel Kristiansund. Dort war bei schönem Wetter der Aussichtspunkt Varden das Objekt der Begierde.

Ebenfalls weckten die bunten Häuser unter Interesse.

Am nächsten sollten wir den nördlichsten Punkt dieser Norwegenreise erreichen, die ehemalige Königsstadt Trondheim. Nach einem Rundgang durch die Innenstadt, einer leckeren Stärkung auf dem Markt, einigen geschossenen Fotos der berühmten Speicherhäuser sowie der Besichtigung der alten Festungsanlage verließen wir Trondheim zusammen mit dem einsetzenden Regen gen Süden.

Die kommende Nacht verbrachten wir nahe der E6 an einem schönen Campingplatz mit dem Namen „Gullvåg Camping“. Wir übernachteten in einer typischen Hütte, weil diese bereits relativ gut belegt waren erhielten wir eine große Hütte (4-6 Personen) fast zum gleichen Preis wie eine kleinere. Super! 🙂

Der nächste Tag führte beim anfangs tollem Wetter weiter entlang dem tollen Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark. Hier entstand, ein paar Meter neben einem Haltepunkt auch dieses tolle Foto:

Auf der Hochebene wurde der Himmer zwar direkt bedeckter, es war dennoch sehr eindrucksvoll. Wir machten einen Schlenker von der E 6 weg und folgten der Landschaftsroute in Richtung Süden. Etwas später – wieder auf der E6 – erreichten wir die ehemalige Olympiastadt Lillehammer. Wir besichtigten wir neben der Innenstadt natürlich auch die alten Sportanlagen. Insbesondere die Skisprunganlage… aber seht selbst:

Nach unserer letzten Nacht auf einem Campingplatz ging es am nächsten Tag weiter bis nach Oslo. Dort übernachteten wir in einem Hotel nahe des Zentrums. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konnten wir gut zu Fuß erreichen. Unser erstes Ziel war jedoch der Holmenkollen, hier waren wir nochmal auf das Auto angewiesen. Aus Zeitgründen hatten wir dies bei unserer großen Tour 2015 ausgelassen, so dass es auch für mich neu war. Die gesamte Anlage, im speziellen jedoch der fast freischwebende Beginn der Schanze machte einen tollen Eindruck.

Nach Besichtigung der Innenstadt und der begehbaren Opernhauses ließen wir den Abend am Hafenviertel „Aker Brygge“ ausklingen.

Der nächste Morgen begann mit dem vielleicht besten Frühstück, das ich jemals gegessen hatte. Es gab wirklich ALLES was das Herz begehrt und vor allem geschmacklich war es sehr lecker. Gestärkt besuchten wir das Fram Polarschiffmuseum auf der Museumshalbinsel Bygdøy. Mein persönliches Highlight war eine Art „Kältekammer“, bei dem das Leben auf einem im Eis festgefrorenen Schiff sehr realitätsnah simuliert wurde. Nach diesem Besuch ging es bei tollstem Wetter an Deck der Color-Line-Fähre mit der wir den ersten Teil des Heimwegs antraten – inklusive mehrerer „Zwischenstops“. So nutzten wir zwei Nächte in Hamburg um uns einen Eindruck von der Hansestadt zu verschaffen und eine weitere Nacht in Hannover um einen Bekannten zu besuchen. Unter dem Strich eine sehr eindrucksvolle Reise.

 

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