Schon wieder Norwegen?


Im September 2016 stand die nächste Reise an, es ging nach (Süd)Norwegen und anschließend noch zwei Tage nach Hamburg. „Schon wieder Norwegen?“ könnte man sich fragen, dennoch hat sich die Reise definitiv gelohnt. So gab es einige Unterschiede zu der hier (oder hier oder hier oder… ;)) ausführlich nachlesbaren Skandinavientour im Sommer 2015. Die kommenden Beiträge werden sich demnach mit dieser neuen Tour befassen.

Wir, meine Freundin und ich, haben uns zu zweit mit meinem Auto auf den Weg gemacht. Glücklicher Weise fahre ich einen (Skoda Octavia) Kombi, das Auto war bei der Abfahrt dennoch bis oben hin voll. Insbesondere die Campingutensilien nahmen sehr viel Platz ein, wobei wir  auch wirklich gut ausgerüstet waren. Für die Übernachtungen haben wir ein kleines „Wurfzelt“ eingepackt, welches wir zuvor für diese Reise gekauft hatten. Bisher hatte ich nur ein ziemlich großes Zelt mit entsprechend unpassender Aufbauzeit für unsere geplanten Aufenthalte von lediglich einer Nacht pro Campingplatz.

Am späten Abend ging es von zu Hause aus los, den langen Weg bis in den Norden Dänemarks. Da wir vor dem Abfahrt unserer Fähre nach Norwegen noch etwas Zeit hatten, nutzten wir diese und fuhren zur Wanderdüne „Rubjerg Knude“ und dem sich dort befindlichen Leuchtturm „Rubjerg Knude Fyr“. Vom Parkplatz aus läuft man etwa eine halbe Stunde und je näher man kommt, desto sandiger wird es. 🙂
Dieser Leuchtturm ist deshalb besonders, da er von der Düne nach und nach „überrollt“ und damit verschüttet wird. Zu Beginn sowie Mitte des 20. Jahrhunderts wurde noch versucht, den Leuchtturm jedes Mal aufs neue frei zu graben, im Jahr 1968 gab man dies jedoch endgültig auf. Mittlerweile befindet sich die gesamte Düne unter Naturschutz, sie darf frei „wandern“, da alle Versuche, dem natürlichen Weg Einhalt zu gebieten, gescheitert waren. Es ist beeindruckend, welche „Kraft“ und Auswirkungen ein paar Sandkörner haben können, anbei ein paar Bilder: 🙂

Weg zum Leuchtturm
Rubjerg Knude Fyr
Blick vom Leuchtturm

Anschließend ging es weiter bis nach Hirtshals, von wo aus wir am späten Nachmittag mit der Fähre nach Kristiansand ablegten…

 

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